top of page

Was passiert bei Familienaufstellungen?

Familienaufstellungen werden heute in der beratenden, therapeutischen, pädagogischen und medizinischen Arbeit erfolgreich praktiziert.

Probleme, Verstrickungen und Konflikte in der Familie, im Beruf und in Lebenssituationen können erkannt und gelöst werden.


Es geht in erster Linie darum, dich zurückzuführen in deine Stärke, Erkenntnisse zu gewinnen, Muster zu entdecken, Entscheidungen treffen zu können.

Ich als Therapeutin gebe dir Impulse, verdeutliche Dinge, stärke dich, in dein Potential zu kommen, doch die Lösung muss DU selber finden.

Wir räumen auf der inneren Ebene auf, damit du nicht mehr den Konzepten anderer folgst, sondern deinen eigenen.

Es sind nur wenige Informationen für die Aufstellung wichtig.

Die Frage ist, wo der rote Faden ist, der die Lösung am Ende aufzeigt.

 In meiner Arbeit folge ich meiner Intuition.

Du wirst die Themen soweit auflösen können, soweit du dazu in dem Moment bereit bist. DU bestimmst das Tempo.


So kann es also gut sein, dass mehre Aufstellungen nötig sind.

Man kann Familienstellen auch mit Statisten durchführen, wenn man mehrere Teilnehmer hat und wenn sie dazu bereit sind. Diese stehen dann stellvertretend für die Familienmitglieder des Klienten. Hier wird dann auf Körperhaltungen geachtet, auf Blickkontakt, auf Reaktionen der Statisten.


Ich werde Familienaufstellungen vorrangig online anbieten.

In der Familienaufstellung nach Ruland geht es um die Bewältigung persönlich erlittener Traumata und um die Beziehung zu Familienmitgliedern, mit denen wir durch Liebe und Mitgefühl verbunden sind. Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, männliche und weibliche Problematiken und der Fluss der Liebe sind die Hauptthemen einer Aufstellung. Wir schauen hin, wo der Fluss des Lebens und der Liebe behindert wird. Es geht um Täter und Opfer, Schuld und Ausgleich, Wahrheit und Lüge, Hass, Ängste, Unausgesprochenes, Verbunden-  und Alleinsein, Verantwortung und Familiengeheimnisse.

Das Familiensystem wird durch die Ahnen, durch karmische Verstrickungen, durch Vorkommnisse und durch die Vorstellungen und Glaubenssätze der Eltern beeinflusst. Durch die Einbeziehung aller Einwirkungen können auch schwerwiegende Problematiken verändert werden.


Meistens beginnt man damit, die Herkunftsfamilie aufzustellen. Diese besteht aus den Eltern, den Geschwistern und den Ahnen und Ahninnen.

Als Jetztfamilie wird die Familie bezeichnet, bei der wir selbst Mutter oder Vater sind.

Sind in der Jetztfamilie akute Problematiken vorhanden, kann es nötig werden, zuerst die Jetztfamilie aufzustellen.


Jeder von uns trägt bei der Gründung einer Familie die Strukturen seiner Herkunftsfamilie in die zukünftige Familie hinein. So begegnen sich in der Beziehung der Eltern auch die Herkunftsfamilien.


Es gibt auch Aufstellungen zu bestimmten Themen (Arbeit, Angstzustände, Schuld, Belastung ..), Organaufstellungen bei gesundheitlichen Störungen und Erkrankungen oder Paaraufstellungen.


Fragen können hier beispielsweise sein:

Was brauche ich, um meine eigenen Bedürfnisse zu leben?

Was sollte ich verändern, damit ich ……erreiche?

Wie gelingt es mir, besser mit …. umzugehen?

Was sollte ich tun, damit ich …. hinter mir lasse?

Es können auch Fragen zur Neuorientierung sein, wie „Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was soll ich tun?“ oder Fragen zur Klärung deines Arbeitsverhältnisses oder zu Blockaden, die du hast.


Meistens haben auch hier die Blockaden mit länger zurückliegenden Themen zu tun.

Die bedingungslose Liebe kann in den meisten Familien meist nicht gelebt werden, sondern wird an Bedingungen und Verhaltensweisen geknüpft.

Eigentlich kommen wir vollkommen auf die Welt, doch wir lernen in der Familie und /oder durch unsere Umwelt sehr früh, uns anzustrengen, uns anzupassen, uns unterzuordnen, nur um uns Liebe und Anerkennung zu sichern.


Für die Aufstellungsarbeit nutzen wir bestimmtes Handwerkszeug, unsere Intuition, Fragetechniken, eventuell das Familienbrett mit Holzpüppchen, Herzkarten, weitere Materialien zur Unterstützung oder zur Verdeutlichung bestimmter Themen.

Die Aufstellungsarbeit kann mit Zetteln erfolgen, indem auf jedem Zettel ein Familienmitglied vermerkt wird, das für die Aufstellung wichtig ist.

Damit kein Kopfkino stattfindet, verteilt der Klient die Zettel ungelesen im Raum oder lässt sie verteilen, wenn die Sitzung online stattfindet. Indem sich die Therapeutin auf die Zettel stellt, verbindet sie sich kurz mit der Person x, die auf dem Zettel steht.

So sammelt sie erste Impulse zu dem jeweiligen Thema, der Atmosphäre, dem Befinden der jeweiligen Person.


Erst dann werden die Karten aufgedeckt. Dann wird auch geschaut, wie die einzelnen Personen zueinander stehen und wo.

Durch verschiedene Fragetechniken, die so offen wie möglich gehalten werden sollen und weitere Methoden entsteht ein Bild, immer auf dein Anliegen orientiert und darauf, eine Lösung zu finden, die DICH weiterbringt.


Vielleicht geht es darum, dich von Menschen zu lösen, die dir deine Energie rauben, indem eine Grenze gesetzt werden muss, vielleicht trägst du aber auch eine Verantwortung, eine Last, die gar nicht zu dir gehört, vielleicht geht es aber auch ums Verzeihen und Loslassen.

Indem DU etwas veränderst, kannst DU das gesamte System um dich herum verändern.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Danke, Arschengel!

Was sind eigentlich Arschengel? Das sind engelsgleiche Wesen, deren Wert wir nicht gleich erkennen können, erst nach Wochen, Jahren, Jahrzehnten. Wenn sie uns begegnen, machen sie uns wahnsinnig, viel

Commenti


bottom of page